In Deutschland ist es durchaus schwer, seine Kunst an den Mann zu bringen. Vor allem nach der Finanzkrise ist das Geld noch knapper geworden und der ohnehin nicht wirklich glühende Kunstmarkt hat noch weiter abgespeckt. Die Menschen hier in Deutschland haben aber Geld, und das nicht zu knapp – das ist alles eine Frage der Mentalität. Als ich an der Côte d’azur war, habe ich z.B. in Nizza in jeder Straße mindestens ein Kunstatelier gesehen – das Geschäft scheint zumindest nicht ganz furchtbar zu laufen. Dabei ist das Durchschnittseinkommen eines Franzosen um einiges geringer als das der Deutschen (und das liegt nicht etwa an weniger Reichen sondern an mehr Geringverdienern). Dabei waren die Preise in Nizza alles andere als günstig.
Deswegen sehe ich persönlich einen Unterschied im Kunstverkauf in Deutschland zu Frankreich, Italien und was weiß ich noch für anderen Ländern. Meiner Ansicht nach gibt es aber immer bestimmte Möglichkeiten Werbung für Kunst zu machen (ob diese Möglichkeiten erfolgreich sind oder nicht ist dann bereits der regionale Unterschied). Hier sind sie, schön unterteilt:
- Reales Marketing
- Plakat / Flyerwerbung
- Ausstellungen
- Straßenmalerei
- Referenzen / Mundpropaganda
- Bekanntheitsgrad
- Virtuelles Marketing
- Webseite (-nmarketing)
- virales Marketing (z.B. Videos, Kampagnen, Online-Aktionen)
- Online-Werbung
Ich werde demnächst versuchen, euch die beschriebenen Punkte etwas näher zu bringen – aber Vorsicht, Arbeit und Kreativität sind immer gefragt. Wenn ihr genug Geld habt könnt ihr aber auch einfach in eine Werbeagentur marschieren, die werden euch bestimmt auch weiterhelfen können